Bodensee Rollrasen Amtzell
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Unsere Rasensorten

  • Spiel/Sportrasen

    … ist ein universell einsetzbarer Rasen, bestehend aus hochwertigen Gräsern
    (Deutsches Weidelgras, Wiesenrispe und Rotschwingel). Diese Sorte ist für die meisten Einsatzzwecke wegen seiner Belastbarkeit und Robustheit bestens geeignet. Einsatzbereiche sind Hausgärten, öffentliche Grün`s wie z.Bsp. Schwimmbäder, Kinderspielplätze, teilw. Sportplätze und viele andere Bereiche.

  • Schattenrasen

    Wächst im Schatten fast so gut wie in der Sonne. Durch die Poa Supina bleibt die Dichtigkeit im Rasen erhalten. Somit hat Moos, Unkraut und Co. bei entsprechender Pflege und Düngung kaum eine Chance.

  • Premiumrasen

    Überzeugt durch seinen dichten Wuchs und die hellgrüne Farbe. Hohe Regenerationsfähigkeit. Zu beachten ist ein erhöhter Düngeraufwand! Kurzes Erblühen im Frühjahr.

  • Roboterrasen

    Dichter Wuchs und gleichmäßig hellgrüne Farbe. Hohe Regenerationsfähigkeit. Tiefschnittverträglich.


 

Pflege

Januar/Februar
Der Rasen ist im Winterschlaf. Bei trockener Witterung kann das Laub abgefegt werden.

März
Laub abfegen und bei guter und trockener Witterung vertikutieren und düngen (mit unserem NPK-Langzeitdünger). Bei wärmeren Temperaturen kann ein erster Rasenschnitt nötig werden. Evtl. Moosbekämpfung.

April/ Mai
Nun ist verstärktes Wachstum zu beobachten, der Rasen muss häufiger geschnitten werden.
Sollten nach dem Vertikutieren größere Kahlstellen im Rasen sein, kann auch nachgesät werden (SportRegenerationsmischung- bei uns erhältlich).

Juni/Juli
Empfehlung der zweiten Düngergabe (NPK-Langzeitdünger), wenn möglich, bei regnerischem/ bewölktem Wetter.
Auf regelmäßiges Mähen (1/3 Halmlänge) achten.
Bei Hitze sollte nicht mehr so kurz gemäht werden, da sonst die Gefahr der Verbrennung besteht. Bei Bedarf wässern.

August
Wenn sehr trocken ist, sollte gewässert werden; dabei gilt, lieber seltener aber durchdringender, dass auch tiefere Erdschichten feucht werden und die Gräser anregen tiefer zu wurzeln.
Die Urlaubszeit übersteht der Rasen gut, auch wenn er zwei Wochen nicht gemäht wird. Anschließend einfach in mehreren Schritten den Rasen wieder einkürzen und danach gut wässern.

September
Die dritte Düngergabe mit NPK-Langzeitdünger ist fällig (auch hier gilt, nicht im direkten Sonnenlicht ausbringen).
Weiterhin auf regelmäßiges Mähen achten.

Oktober
Das Schnittgut, sowie abfallendes Laub sind von der Rasenfläche zu entfernen. Mitte des Monats ist Zeit für die Herbstdüngung. Wir empfehlen unseren Kali-Herbstdünger zur Stärkung der Gräser für den Winter.

November
Bei Bedarf kann der Rasen noch einmal gemäht werden, er sollte etwas kürzer als im Sommer geschnitten werden.
Noch einmal Laub abrechen, damit sich keine Pilze ansiedeln.

Der Winter kann kommen.


 

Die wichtigsten Rasenkrankheiten und einige Hinweise zu ihrer Vermeidung

von Martin Bocksch, Verbandsreferent des Deutschen Rollrasen Verbandes (DRV)

 

Rasenkrankheiten können in jedem Rasen auftreten. Die Krankheitserreger kommen auf die unterschiedlichsten Arten in den Rasen hinein und können sich dort bei geeigneten Bedingungen über Jahre erhalten. Ob es jedoch zum Ausbruch einer Krankheit kommt, hat jeder Rasenbesitzer / Rasenpfleger ein gutes Stück weit selbst in der Hand.

Vorbeugend kann viel getan werden um Krankheiten zu vermeiden. Dazu zählt in der Vegetationsphase, von (Februar) März – Oktober (November), die Schaffung von optimalen Wachstumsbedingungen. Das heißt in erster Linie eine gute, gleichmäßige Nährstoffversorgung und das Vermeiden von Stress durch Trockenheit, zu tiefes oder unregelmäßiges Mähen sowie Überbelastung. So kann man den meisten Krankheiten entgegenwirken.

Rasenfilz, eine Schicht aus nicht abgebauten Blättern, Halmen und Wurzeln am Boden, ist eine Brutstätte für Krankheitserreger. Jährliches Vertikutieren und auf hochwertigen Flächen Besanden trägt zu seinem Abbau bei. Beregnung erhält auch die filzabbauenden Bakterien aktiv.

Für den Ausbruch der meisten Krankheiten sind feuchte Blätter notwendig. Daher kommt einer guten Luftbewegung, der Reduzierung von Schatten, sowie insbesondere der Morgensonne eine große Bedeutung zu, damit die Blätter schnell abtrocknen. Aktive Tauentfernung auf den Grasblättern erfolgt auf hochwertigen Rasenflächen durch Abkehren mit breiten Besen oder kurzzeitiges Beregnen.

Zur Vermeidung von Winterkrankheiten, wie Schneeschimmel, sind späte, hohe Stickstoffgaben zu unterlassen. Generell ist auf eine ausreichende Versorgung mit dem Nährstoff Kalium zu achten. Kalium verbessert die Zellwandbildung. Die Zellen werden robuster, stresstoleranter und damit weniger anfällig gegen Krankheiten – auch im Sommer. Eine Spätherbstdüngung (November) mit Kali, ohne Stickstoff der nur die Bildung neuer weicher Zellen anregen würde, trägt zur Gesunderhaltung der Rasengräser im Winter bei.

Sehr milde Winter machen jedoch ein Gräserwachstum noch bis weit in den Winter möglich. Dann kann es passieren, dass der Stickstoff – je nachdem wann die letzte Düngung erfolgte – bereits verbraucht ist. Dann geht die Pflanze aber an ihre Reserven, die sie eigentlich für den Austrieb im Frühjahr benötigt und die ihr dann fehlen. Daher sollte bei entsprechenden Witterungsverhältnissen ruhig auch später im Jahr noch ganz kleine Gaben von Stickstoff verabreicht werden. Beispielsweise in Wasser aufgelöst mit der Spritze oder der Giesskanne – je nach Rasengröße.

 

Schneeschimmel (Microdochium nivale)           Sept.-März; 0 – 8°C

Bodensee Rollrasen AmtzellSchneeschimmel Im Rasen fallen 5 – 25 cm große, runde, graubraune, wässrige „Flecken“ auf. Die Blätter der Gräser sind abgestorben und hell-grau-bräunlich. Das Mycel des Pilzes wächst von innen nach außen. Am äußeren Rand der befallenen Bereiche ist es teilweise grau-rosa zu erkennen. Die Krankheit tötet die Gräser, den Vegetationspunkt, nicht ab. Sie regenerieren sich aus der Mitte der Flecken heraus (Froschaugeneffekt). Stickstoffdüngung unterstützt die Regeneration im Frühjahr. Besonders anfällig sind Straußgräser (Agrostis ssp.), Jährige Rispe (Poa annua) und Ausdauerndes Weidelgras (Lolium perenne). Schneeschimmel tritt von September bis März auf. Temperaturen zwischen 0 und 8° C fördern die Ausbreitung der Krankheit.

 

Dollarflecken (Sclerotinia homoeocarpa)          Mai-Sept.; 25 – 30°C + kalte Nächte

Bodensee Rollrasen AmtzellDollarflecken Sclerotiniabefallene Grasblätter sterben rasch ab. Sie verfärben sich hell-bräunlich-strohig. Je nach Schnitthöhe bilden sich 2-3 cm (Schnitthöhe bis 10 mm) bis zu 12 cm (Schnitthöhe bis zu 50 mm) große helle, bleiche und runde Flecken im Rasen. Sie grenzen sich scharf vom gesunden Rasen ab. Der Dollarspot ist eine typische Sommerkrankheit. Hohe Tagestemperaturen von 25 bis 30° C und kalte Nächte mit starker Taubildung fördern die Krankheit. Am frühen Morgen kann man in den Flecken die mit Tautröpfchen behangenen Mycelstränge beobachten. Besonders anfällig sind Straußgräser (Agrostis ssp.), Rotschwingel (Festuca rubra ssp.) und Jährige Rispe (Poa annua).

 

Rotspitzigkeit (Laetisaria fuciformis)         März–Okt.–Dez.; 15 – 22°C

Bodensee Rollrasen AmtzellRotspitzigkeit Im Rasen fallen zunächst unregelmäßige, gelbliche Flecken auf. Befallene Blätter hellen sich auf und werden gelblich, bleich und es bilden sich geweihartige, bis zu 1 cm große rote Gebilde darauf. Der Pilz tritt insbesondere an älteren Blättern auf und wird durch hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturen zwischen 15 und 22° C gefördert. Man findet ihn auf allen Grasarten. Mit einer Stickstoffgabe kann das Wachstum von neuen Blättern angeregt werden. Dadurch verschwindet die Krankheit rasch. In den letzten Jahren findet man immer häufiger auch spät im Jahr noch einen Befall mit Rotspitzigkeit.

 

Rostkrankheiten (Puccinia spp.)         Juni-Okt.; 20 – 30°C

Rostkrankheiten werden an Gräsern von einer Vielzahl von pilzlichen Erregern ausgelöst. Bis auf ganz wenige Ausnahmen, sind sie immer an spezifische Gräser gebunden. Nach einem Befall bilden sich auf den Blättern zunächst kleine, gelbliche Flecken. Dann später die Pusteln mit den stäubenden Sporen in unterschiedlicher Färbung, Form und Verteilung auf den Blättern. Zuerst sind nur kleine Bereiche im Rasen betroffen, später oft ganzflächig, insbesondere nach sommerlichen Trockenperioden. Die Sporen aller Rostpilze keimen bei 100% Feuchtigkeit (z.B. Tau) und Temperaturen zwischen 20 und 30°C. Das junge Mycel dringt durch die Stomata in das Blatt ein. Besonders anfällig sind Ausdauerndes Weidelgras (Lolium perenne) und Wiesenrispe (Poa pratensis). Bei der Anfälligkeit gibt es jedoch große Sortenunterschiede. In der Pflanzenzüchtung wird mit künstlichem Befall intensiv an einer Resistenz für Rostkrankheiten gearbeitet.

 

Hutpilze im Rasen

Bodensee Rollrasen AmtzellIn feuchtwarmen Witterungsperioden ist oftmals das Auftreten von Hutpilzen in Rasenflächen zu beobachten, wobei es keine Rolle spielt ob es sich um angesäte Rasenflächen oder Fertigrasenflächen handelt. Die bräunlich bis schwarz, mnchmal auch gräulich gefärbten Schwindlinge verursachen zwar ein unschönes Erscheinungsbild, sind jedoch weder giftig, noch fügen sie dem Rasen Schaden zu. Die Pilze sind natürliche Bodenbewohner und zersetzen dort die organische Substanz, z.B. anfallendes Schnittgut.
Erscheinungsbild:
Woher und vorallem warum Hutpilze plötzlich und über Nacht auftauchen kann niemand so genau sagen, sicher ist allerdings, dass es bei günstigen klimatischen Bedingungen praktisch über Nacht zu einem vermehrten Erscheinen von Pilzen auf der Rasenfläche kommen kann. Das Auftreten der Pilze ist eine absolut natürliche Erscheinung und eigentlich ein positives Zeichen, denn sie sind Indikatoren für ein intaktes Bodenleben.

Der Entwicklungszyklus der Pilze ist nach ca. 4 Wochen abgeschlossen und die Fruchtkörper verschwinden genauso schnell wieder, wie sie gekommen sind.
Gegenmaßnahmen:
Um das Pilzwachstum möglichst schnell zu stoppen und die Pilze zurückzudrängen gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Reduzieren Sie die Bewässerung des Rasens nach dem Anwachsen (nach ca. 2-3 Wochen) auf maximal 2 Gaben pro Woche. Diese Angabe ist natürlich witterungsabhängig. Zu beachten ist immer: Lieber weniger häufig bewässern und dafür durchdringend (ca 15l/m ²).
  • Mähen Sie Ihren Rasen weiterhin regelmäßig und räumen Sie das Schnittgut von der Rasenfläche ab. Das Schnittgut kann ganz normal kompostiert werden, die Pilze wirken sich nicht negativ auf Ihren Kompost aus.
  • In besonders hartnäckigen Fällen bringt eine Gabe Steinmehl oder kohlesaurer Kalk (z.B. Azet-Kalk der Firma Neudorff) schnelle Abhilfe.

Vorbeugung:

Es ist leider nicht bekannt, ob es irgendwelche Maßnahmen gibt, die das plötzliche Pilzwachstum verhindern können. Wie oben beschrieben, gibt es allerdings genügend Methoden, um den Pilzen Herr zu werden und schließlich verschwinden die Hutpilze auch genauso schnell wieder, wie sie gekommen sind.

 


 

Häufig gestellte Fragen

Kann ich auch im Winter Rasen verlegen?
Rollrasen kann das ganze Jahr verlegt werden, außer bei Dauerfrost und Schnee.

Was passiert bei frisch verlegtem Rasen, wenn eine Zeit mit Dauerfrost folgt?
Der Rasen verfällt in eine Art Winterschlaf ohne Schaden zu nehmen.

Wann sollte das erste Mal nach dem Verlegen gemäht werden?
Prinzipiell gilt immer den Rasen zum Mähen nicht zu hoch werden lassen (siehe Rubrik Selbstverlegung).

Was passiert, wenn der Rasen zu kurz gemäht wird?
Zu tiefes Mähen (dass z.Bsp. nur noch braune Stoppeln sichtbar sind) kann zu irreparablen Schäden im Rasen führen. Tipp: Halmlänge nicht unter 4-5 cm mähen, bzw. 1/3 des Grashalmes kürzen, lieber öfter kürzen.

Wie dünge ich meinen Rasen richtig?
Für die optimale Nährstoffversorgung und zur Vorbeugung verschiedener Rasenerkrankungen empfehlen wir vom zeitigem Frühjahr bis Anfang Herbst 2-3 Gaben  mit einem stickstoffbetonten Langzeitdünger, und im Oktober mit einem kalibetonten Dünger. Beide sind selbstverständlich bei uns erhältlich. Siehe Empfehlung Selbstverlegung.

Wann darf man den Rasen nach dem Verlegen das erste Mal betreten?
Im abgetrockneten Zustand kann der Rasen vorsichtig (auch mit Schuhen) betreten werden. Voll belastbar ist er dann nach 2-3 Wochen (je nach Vegetationszeit).

Was kann ich gegen Schneeschimmel im Rasen tun?
Siehe unter Rubrik Rasenkrankheiten!

Was kann ich gegen Hutpilze tun?
Siehe unter Rubrik Rasenkrankheiten!

 

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Kerler GbR

Sonja Kerler
Geiselharz 17/1
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Tel.: +49 (0)7520 / 5104
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